Claremorris Voyager

"Pauli" - dob 02.05.2005
"Pauli" - dob 02.05.2005

gezüchtet von Dorothea Penizek im Kennel "Claremorris"

nicht in der Zucht stehend...

 

Sire: Claremorris George

Dam: ÖJuCh Claremorris High Flyer


Züchter: Dorothea Penizek "Claremorris Parson Russell Terrier", Wien, AUT
Besitzer: Mag. Birgit Zehetmayer

Coat: smooth / tan-white
BAER: beidseitig hörend
Katarakt/PRA: frei / clear

(Erstuntersuchung: 11. Nov. 2012; 1. Update: 11. Nov. 2013; 2. Update 24. Februar 2015)
PLL: frei; PL:0/0

Pauli im Alter von 1 Jahr (c) Dorothea Penizek
Pauli im Alter von 1 Jahr (c) Dorothea Penizek

Unser Pauli, selbstverständlich ;-) benannt nach Paul Feyerabend, ist mit seinen 10,5 Lebensjahren rechnerisch gesehen eindeutig ein Pensionär. Seinem Erscheinungsbild und seinen Attitüden ist dies in keiner Weise anzumerken. Im Alter von vier Jahren entschloss er sich die Ohren aufzustellen und dreht sie seither, je nach Stimmung und Laune, in verschiedenste Konstellationen. Er ist einer der immer seltener werdenden Parsons mit glattem, extrem dichten Kurzhaar, wie dieser unter den alten klassischen Jagdterriertypen Englands nicht nur erwünscht sondern auch durchaus begehrt war, dessen Erhalt allerdings leider nur noch bei sehr auserlesenen Züchtern in England und Deutschland zielgerichtet angestrebt wird. Pauli liegt zudem sowohl Raubwildschärfe als auch unbändige Wasserfreude in den Genen. 

Pauli im Alter von 9,5 Jahren
Pauli im Alter von 9,5 Jahren

Er ist sehr führerbezogen und begegnet Fremden gegenüber abwartend freundlich aber stets eindeutig distanziert. Als meinen ersten Parson, der fünf Jahre als einziger Hund ständig höchst zufrieden an meiner Seite verbrachte, hätte es für ihn nun wahrlich keines Parson-Rudels zu seinem Lebensglück bedurft ;o) Seine Welt war ihm reich, aufregend und bunt genug und er musste demnach erst für seine weiteren Rasse- und nicht allzu entfernten Familienmitglieder "psychisch" Platz schaffen. Er akzeptiert Welpen tolerant, wesensfest, distanziert und dennoch keinesfalls uninteressiert, in einer zuverlässig selbstbewussten Attitüde von Anfang an, dennoch mehr als hinzunehmendes notwendiges, nervendes "Übel", das seine Mädels wie sich selbst in sein Leben geschmuggelt hatten. Bis er sie allerdings bedingungslos als Vollmitglied seiner Welt wahrnimmt, er sich mit ihnen fest verbunden fühlt, sie mit ihm im selben Körbchen nächtigen oder gar ihren Kopf an ihn stützen dürfen, er sie jederzeit mit Haut und Haar gegen jeden unerbetenen Gast verteidigt, vergehen in der Regel mindestens 12, eher noch mehr Monate. Doch der Moment trifft stets ein :-) Und plötzlich - von einem Tag zum anderen - macht der mürrisch vor sich hingrantelnde, sich stets belästigt fühlende "Onkel Pauli" keinen Mucks, wenn sich das jeweilige Junggemüse nach vollem Anlauf übermütig in sein Körbchen, an seine Seite wirft und sich dort erstmal wohlig so ganz richtig breit macht. Denn ein anderes "Naturgesetz" besagt: noch nie ließ sich Russell-Junggemüse nachhaltig von "Onkel Paulis" Granteltum beeindrucken.