Unsere Parson Russell Terrier

Unsere Parson Russell Terrier leben nicht "bei" sondern inmitten der Familie. Sie sind ständig um uns und wir somit fixer, zugleich bestimmender Rudel-Bestandteil. Die Bindung unserer Terrier zu den zweibeinigen Rudelführern ist dementsprechend eng. Unsere Hunde bestimmen den Ablauf des Alltags maßgeblich: Jegliche Freizeitgestaltung, jede einzelne Urlaubsplanung, in gewissem Maße auch die Gestaltung des Wohnraums, die Abfassung der täglichen Einkaufslisten und natürlich der "Menüplan" richten sich eben auch nach ihnen.

Candy von Valentino Rossi *Emmi*
Candy von Valentino Rossi *Emmi*

Nicht alle in unserem Rudel lebenden Hunde werden zur Zucht eingesetzt. Die Altersstruktur liegt zur Zeit zwischen 0 und 16,5 Jahren, das Verhältnis von Rüden zu Hündinnen ist ziemlich ausgeglichen. Das Rudel in seiner Gesamtheit erfüllt eine unersetzbare Funktion und jeder einzelne Hund eine pädagogische Rolle vor allem was die  Prägung, die Sozialisierung und Erziehung der Welpen angeht. Mit gesundem Selbstbewusstsein und vielerlei Lektionen über den Umgang mit Artgenossen ausgestattet - wenngleich deren Gültigkeit einigermaßen regelmäßig bis in die Pubertät hinein hinterfragt werden will - haben sich alle unsere Hunde später außerhalb des Rudels im neuen Zuhause ausgezeichnet zurecht gefunden. Gerade im Aufzeigen von vernünftigen, nachvollziehbaren, hunde"sozialen" Grenzen leistet das Rudel einen ganz hervorragenden Beitrag, um die Welpen und Junghunde zu sozialintelligenten Familienmitgliedern und umgänglichen, verträglichen Sport- und Jagdgefährten zu erziehen.

 

 

Crazy Like Me Anything Goes *Crazy*
Crazy Like Me Anything Goes *Crazy*

Ein von Anfang an stets freundlich, geduldig und konsequent erzogener Parson Russell Terrier verbringt durchaus problemlos zumutbare Zeitspannen in seinem gewohnten Umfeld auch alleine ohne dem Rudel, doch sollte die ständige Abwesenheit der Bezugspersonen oder Gefährten niemals zur Regel werden. Unsere Parson Russell Terrier sind also in erster Linie fester Bestandteil unseres Familienlebens, im konkreten Fall auch ständiges Publikum unserer Erwerbsarbeit, sodann unternehmungslustige Freizeitpartner, freudige und begierig gelehrige Jagdbegleiter, unermüdliche Bergwanderer, ausdauernde Lauf- oder Inline-Skating Gefährten, unnachgiebige Ballfanatiker, sehr begeisterte, anspornende, v.a. ausdauernde Fitnesstrainer u.v.v.m. Unsere Hunde nehmen auch in aller Selbstverständlichkeit an hundeuntypischen Veranstaltungen teil, die der Arbeitsalltag eben fallweise mit sich bringt: Sie wissen sich zu benehmen und fügen sich in die Gegebenheiten ganz selbstverständlich ein: Dabeisein ist für sie alles! Arbeitssitzungen, Besprechungen, Vorträge, ja ganze Symposien, Theaterproben oder Trainings werden mit bemerkenswerter Gleichmütigkeit und Routine am von zu Hause mitgebrachten "Fleckerlteppich" verschlafen. Es versteht sich allerdings unmissverständlich von selbst, dass auch in der Hundehaltung das Verhältnis von "Geben und Nehmen" ausgeglichen zu sein hat. Es gilt die felsenfeste Faustregel: Nur ein müder Terrier ist ein "guter" Terrier. Ein Terrier, der nicht wirklich regelmäßig gefordert wird, ist unausgelastet und keineswegs entspannt. Ein unausgeglichener, zu wenig bewegter, zu wenig geforderter Terrier kann sich als wahre Landplage entpuppen. Dieser Grundsatz darf unter keinen Umständen unterschätzt werden. Nachstehende Fotogalerie kann hier demzufolge wirklich nur als kleiner, unrepräsentativer Ausschnitt des Alltages unserer Parson Russell Terrier angesehen werden.